Der jüngste Tag.

Maik Rogge über die Vorstellung des Landestheaters Tübingen Reutlingen (LTT) „Der jüngste Tag“:

Ein gelungener Abend! Ich habe mich unterhalten gefühlt. Die Schauspieler beherrschten ihr Handwerk. Die „Horváthschen Stillen“ und die darunter liegenden inneren Vorgänge der Figuren, waren sehr präsent. Mir kam es vor wie ein spannender Krimi. Besonders beim zweiten Bild musste ich sofort an den „Tatort“ denken. Der Hauptdarsteller hat mich sehr mitgezogen, weil er durch sein bescheidenes, filigranes Spiel immer ein Geheimnis verbarg und niemals vorhersehbar war. So war es immer spannend zuzusehen. Die Atmosphäre, die durch die Bühnenbilder, das Kostüm, den Nebel und die akustischen Signale sowie die Spielweise der Schauspieler geschaffen wurde, war geheimnisvoll, teilweise beklemmend und unheimlich; mitunter auch bieder – in jedem Fall passend zum Stoff. Es wurde mal gelacht, weil die Figuren eine absurde Doppelmoral gelebt haben, und mal war der Saal absolut still, weil die Konflikte der Figuren so tragisch waren. Die Problematik des Stücks passt natürlich auch sehr gut zum Thema des Festivals. Vielen Dank für den schönen Abend!

 

 

 

 

 

 

 

Der jüngste Tag. Landestheater Tübingen Reutlingen (LTT). v.l.: Gotthard Sinn, Hartmut Pfeil, Philip Wilhelmi, David Liske, Margarita Wiesner, Ina Fritsche, Martin Maria Eschenbach; Foto: Patrick Pfeiffer.

Werbeanzeigen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Schauspielstudierende

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s