Archiv der Kategorie: Schauspielstudierende

Das wilde Kind.

„Das wilde Kind“, eine Produktion vom Theater Aalen, handelt von einer wahren Geschichte. Ein verwilderter Junge kommt in die Obhut von einem französischen Pädagogen Jean Itard. Dieser versucht den Jungen zu sozialisieren.
Das Stück von T.C. Boyle wirft Fragen der Erziehung auf. Mich haben die Inszenierung und das Spiel unglaublich berührt. Es war alles schlicht und minimalistisch, und im Vordergrund stand die Geschichte. Inhalt wurde nicht von Form überdeckt, sondern unterstützt. Ein wirklich gelungener Abend!

von Nora Quest Weiterlesen

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Die mich jagen.

Kinder- und Jugendtheater vom Theater Baden-Baden.

Wie ist die erste große Liebe und wie geht sie mit Problemen um? Was bedeutet es ein Außenseiter zu sein und wie wichtig ist die Meinung der Anderen?
Diese Fragen behandeln nicht nur die beiden Jugendlichen Charlotte und Jannik, sondern auch der zurückgezogen lebende, stets aus dem Fenster schauende Rentner Adam. Charlotte ist 17, neu in der Stadt und möchte ihre Jugendlichkeit in vollen Zügen ausleben: „Hier bin ich, Stadt – mach mit mir was du willst!“ Doch schnell wird klar, dass sich hinter der extrovertierten Punkerin, ein Mädchen versteckt, dass nach zahlreichen Schulwechseln und einer verrückten Mutter, endlich einen Menschen kennenlernen möchte, der sie so liebt, wie sie ist. Weiterlesen

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Halbzeit bei den Theatertagen

Mein fünfter Tag in Karlsruhe. Ich bin schon längst infiziert von einem berauschenden Theaterfest. Meine Schauspielkommilitonen und ich haben das Privileg viele interessante und vor allem sympathische Theatermacher kennenlernen zu dürfen.
Entgegen meiner Erwartung, dass es um ein Sehen und Gesehen werden geht (häufiges Klima auf Premierenfeiern), begegnen mir die Menschen erfrischend „normal“ auf Augenhöhe.
Selten habe ich so viele Theatermenschen auf einem Haufen gesehen, und eine so angenehm lockere Stimmung erlebt. Das macht mir, als angehende Schauspielerin, Lust auf mehr.
Ich freue mich auf fünf weitere Tage!
Henrike Hahn

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Der Besuch der alten Dame.

Gestern Abend habe ich mir vom Theater Baden-Baden „Der Besuch der alten Dame“ angeschaut.

Die Milliardärin, Claire Zachanassian, kehrt in ihr Heimatdorf Güllen zurück und fordert Ungeheuerliches. Den Mord an ihrer alten Jugendliebe Alfred Ill. Im Gegenzug dazu, würde sie der Stadt eine Million spenden.

Mit diesem Stück führt Dürrenmatt dem Zuschauer vor Augen, wie sehr die menschliche Moral manipulierbar ist und wie leicht Geld der Moral zu ihrem Recht verhilft. Weiterlesen

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Gertrud.

Gestern „Gertrud“ und „Antigone“, heute steht der „Besuch der alten Dame“ an…

Maik Rogge erzählt von seinem Besuch der Vorstellung „Gertrud“ des theater konstanz.

Im Mittelpunkt des 1907 uraufgeführten Stücks steht Gertrud, die nach einer gebrochenen Jugendliebe ihren jetzigen Mann geheiratet hat und diesem nun nach sechsjähriger Ehe mitteilt, dass sie festgestellt hat, er liebe sie nicht mehr so wie früher und sie sich des Weiteren in einen anderen Mann verliebt hat.
Mir hat der Abend sehr gefallen, da er mich zum Nachdenken über Liebe und Einsamkeit gebracht hat. So habe ich mich gefragt, ob die wahre Liebe nun die ist, die so heftig ist, dass sie den anderen besitzen will oder etwa die, die so viel Freiraum gibt, dass sie unabhängig ist. Weiterlesen

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Antigone.

Kinder- und Jugendtheater vom Theater im Marienbad aus Freiburg.

Antigone. Diesen Namen wird vermutlich jeder Schüler irgendwann mal in seiner Schullaufbahn hören oder gehört haben. Auch ich durfte dieses Stück in der Schule behandeln. Ehrlicher wäre „musste“. Natürlich habe ich es nicht gelesen, allein schon weil es Pflicht war. Ein gelbes Reklamheft… für mich war klar, dass wird mir weder gefallen, noch werde ich es verstehen. Nach bestandener Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule musste, nein durfte (!) ich mich mit dem Mysterium des „gelben Reklamheftes“ beschäftigen und staunte. Ich bekam einen neuen Zugang, weil ich Lehrer an die Seite gestellt bekam, die mich an diese Thematik des Dramas heranführten. Weiterlesen

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Gespräche mit Astronauten.

„Gespräche mit Astronauten“ war wieder ein bunt gefüllter Abend. Das Stück handelt von Au-Pair Mädchen und deren Situationen in „Knautschland“. Warum es „Gespräche mit Astronauten“ hieß wurde mir nicht klar, aber das ist auch überhaupt nicht schlimm, weil ich so überwältigt war von der Form der Inszenierung. Die Texte waren ineinander verschachtelt, es gab viele chorische Elemente und eine klassische Besetzung gab es auch nicht wirklich. Die Spieler, allen voran Sabine Fürst, waren toll! Spannung, Brüche, Energie, Überraschungsmomente und viel Witz waren perfekt eingesetzt und machten, dass ich nur noch mit runter geklappter Kinnlade da saß. Weiterlesen

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